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Zu den weiteren Unterseiten "Hellsehen":

 

Vorübungen - Augentafeln | Grundübungen - Kristall
Übungsgruppe 3: Einstellung auf einen "Punkt im All"
Übungsgruppe 4: Erscheinungen | Übungsgruppe 5: Farben und Schleier | Übungsgruppe 6: Trance
Übungsgruppe 7: Trance-Vertiefung
Übungsgruppe 8: Zukunft vorhersagen? Formen und Bewegungen

Übungsgruppe 9: Zeit und Raum als irdische Begriffe überwinden | Der weitere Weg | Arbeitsplan

 

Was wir unter Hellsehen nicht verstehen, was man als Magier auch nicht tun sollte.

 

Nahezu alle geistigen Fähigkeiten - und Hellsehen gehört dazu - dürfen nicht für materielle Zwecke missbraucht werden. Abzuwägen ist der angemessene Einsatz magischer Kräfte für Situationen, in denen es um die Gesundheit anderer oder gar um den Erhalt von Leben geht. Vor dem Einsatz ist in jedem Einzelfalle das karmische Gesetz zu beachten, die Eigenverantwortung jedes Menschen für sein Tun hat Vorrang und kann ihm nicht abgenommen werden.
Mit Hellsehen meinen wir nicht: Erkennen von Lottozahlen, finanzielle Gewinnchancen in jedweder Form, Zukunftsschau zum Zwecke einer bequemen und konfliktfreien Lebensgestaltung. Derlei zwielichtige Angebote gibt es mittlerweile im Internet zuhauf. Es steht jedem frei, dafür Geld auszugeben. Aufrichtige "Wahrsager" sind ein Widerspruch, denn hellsichtig begabte Menschen hüten sich davor, über ihre Fähigkeit zu sprechen.
Das Schweigen um die Wahrheit ist eines der elementarsten Gesetze der Magie.

Was wir unter magischem Hellsehen verstehen.

 

Selbstverständliche Voraussetzungen für jedes magische Werk sind eine hohe Moral, gute Gesundheit, absoluter Wille, starke Odkräfte und durch lange Übung "tief gegrabene Kanäle" für den freien Fluss der Energien zu den höheren Körpern und zurück.
Nicht die Sicht des Kommenden, also der Zukunft, ist unsere hellseherische Aufgabe, sondern das Erkennen und Verstehen der Welt, der Zusammenhänge alles Seienden und letztendlich - in der Tat - das Begreifen unserer Zukunft in Sinne einer Rückkehr in die Heimat, im Sinne der Erfüllung unserer Bestimmung.
Hellseherische Übungen haben ihren Sinn darin, den trügerischen Grund, den illusorischen Charakter der materiellen Existenz zu vermitteln, Offenbarungen aus höheren Welten zu empfangen. Je höher die Ebene ist, in die der Hellsichtige Einblick erhält, umso "wirklicher" ist sie im geistigen Sinne, umso wahrhaftiger sind die Offenbarungen.
Hellsehen ist als ein den Geist unterstützendes Mittel zu sehen in der Absicht, die "Verlorenheit in die Materie" (
Tarotkarte "Der Teufel") aufzuheben und rückgängig zu machen.

Und deshalb:

Üben wir ohne Unterlass, ununterbrochen, keinen Tag auslassend! Üben wir zur stets selben Stunde, denn der gesamte Organismus stellt sich auf die Abläufe ein.
Vermeiden wir unter allen Umständen Übertreibungen und Verkrampfungen.
Arbeiten wir unermüdlich an unserer moralisch-ethischen Integrität. Betrachten wir unseren Körper als Werkzeug, als Instrument, als vergehendes - aber gegenwärtig notwendiges - Mittel zur Bewältigung unserer jetzigen Existenz und nicht als Produktionsstätte stets neuer Bedürfnisse, die es permanent zu befriedigen gilt.

Bevor wir beginnen: Die Bereitung der Hilfsmittel

 

1. Konzentrationshilfen

 

Als Konzentrationshilfe kann alles verwendet werden, was glatt ist oder eine glänzende Oberfläche hat:
- bei Beleuchtung ein schwarzes Woll- oder Seidentuch
- im Dunkel auch ein weißes Tuch oder weißes Papier
- die Fläche eines Wasserspiegels in einer Schüssel
- metallische Oberflächen
- die völlige Dunkelheit selber
- ein gewöhnlicher oder magischer Spiegel
- Kristallkugel

Alle Konzentrationshilfen sollten durchprobiert werden.
Im Allgemeinen gilt jedoch: Je unabhängiger der Studierende von äußeren Hilfsmitteln wird, um so mehr kann er sich auf die inneren Fähigkeiten konzentrieren, die allein jederzeit und unter allen Umständen die Anwendung magischer Kraft in kürzester Frist gestatten.

2. Unterstützende Hilfsmittel

 

Wer bei völliger Dunkelheit am besten arbeitet, sorge dafür, dass die Verdunkelung auch vollständig ist. Wer bei schwacher Beleuchtung experimentiert, sorge für eine violette Umhüllung der Lichtquelle.

 

 

Für die Vorübungen brauchen wir nachstehende Hilfsmittel, die über den Fachhandel ("Ritualbedarf") bezogen werden oder leicht selbst hergestellt werden können:

 

 

Augentafeln für die Vorübungen (Vorlage zum Nachbauen):

 

- weißer Stern (Pentagramm «) auf lila Grund (Pappkarton 12 x 20 cm; Größe des Sterns 6 cm)
- Sonnensymbol in rot oder orange auf weißem Grund
 
¤ Auf weißes Papier oder Karton klebt man den ausgeschnittenen roten Sonnenkreis und den roten Punkt (Durchmesser des Punktes 2 cm).
Anmerkung: Nur im MS Internet Explorer werden die Symbole für Pentagramm und Sonne richtig dargestellt.
- drei Kreise (grün, rot und blau; d = 1,5 cm cm) auf weißem Grund (dreiecksförmig angeordnet)
- Dreieck im Kreis (weiß, d = 10 cm) auf rotem Grund auf Karton kleben (12 x 20 cm)
Dreiecke, Kreise usw. haben einen Durchmesser von 10 cm, Stärke der Linien 1,5 cm.

 

Magische Spiegel müssen vor Gebrauch entodet werden: in Wasser legen (möglichst Quell- oder frisches, klares Bachwasser), bei klarem Himmel und Vollmond eine Nacht in die frische Luft hängen. In einem schwarzen Tuch eingewickelt wird er aufbewahrt.

 

 

3. Räuchermittel und Narkotika
          (siehe Kapitel "
Magie und Toxikologie" und "Magische Hilfsmittel")

 

Der Einsatz von Räuchermitteln und Narkotika wird in der esoterischen Literatur sowohl empfohlen als auch verteufelt. Hier mag sich jeder sein eigenes Bild machen. Auch wir haben unsere wohlbegründete Haltung diesen Hilfsmitteln gegenüber. Nach und nach wird jeder Strebende darauf verzichten können. Die rascher einsetzende Wirkung bestimmter Phänomene durch Verwendung von Räuchermitteln wird nicht bezweifelt. Man achte darauf, sich zur rechten Zeit wieder von ihnen zu lösen, sich von ihnen unabhängig zu machen.

Vorbereitung

 

 

Hellsehübungen werden am besten abends betrieben, entweder bei völliger Dunkelheit oder bei "magischer Beleuchtung" (violette Umhüllung).
Wir sitzen aufrecht vor einem Tisch, Kopf Nacken und Wirbelsäule bilden eine gerade Linie.
Das Licht fällt - es ist hinter unserem Rücken angebracht (Leselampe) - so auf den Tisch, dass es den Konzentrationsgegenstand (Kristall) beleuchtet. Störende Reflexe sollten ausgeschaltet werden.
Die letzte Mahlzeit sollte 2 - 3 Stunden zurück liegen. Kein Völlegefühl und keine sonstigen Beschwerden sollten das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen.

 

 

Nach der vorbereitenden Atemübung (Kapital "Ritus und Zeremoniell") nehmen wir die Imprägnierung aller Hilfsmittel - besonders der Konzentrationshilfe - nach folgendem Ritus vor:

 

 

 

1. Wir halten beide Hände ca. 10 cm über eine Schüssel mit frischem Wasser. Gemäß unserer Vorstellung und Überzeugung strömt Od in die Schüssel und wieder in die Hände zurück.

 

 

 

2. Nun übergeben wir das Od aus unseren Händen an die Hilfsmittel. Die Od-Konzentration äußert sich in den Händen durch verstärkte Wärme, die abgegeben wird.

 

 

 

3. Während dieser odischen Imprägnierung sprechen, flüstern oder denken wir sinngemäß:

 

 

 

"Das Od als Mittler zwischen Diesseits und Jenseits strömt nun auf dich über und macht dich zu meinem Helfer in meinem Bemühen, Einblick in höhere Welten zu erhalten.
Führe meine Übungen zum Erfolg, dass ich meine Fähigkeiten jederzeit und überall zum Heil aller Wesen einsetzen kann."

 

4. Nach der dritten Wiederholung, unter intensiver Vorstellung des überströmenden Ods und der sich zum Krafteinsatz ausrichtenden Strahlungen in uns und in den Hilfsmitteln ist die Präparation beendet.

Schutzmaßnahmen (Schutzhülle, entodetes Gewand, entodeter Raum, Ausschaltung von Störungsquellen) sowie äußerliche und innere Reinheit werden als selbstverständliche Bedingungen vorausgesetzt. Gesellige Ablenkungen oder gar sinnliche Ausschweifungen vor einer Übung lassen diese von vorneherein scheitern. Im Gegensatz dazu würden entspannte Meditation und Gänge in die Einsamkeit dem Übungserfolg förderlich sein.

 

Der ernsthaft Strebende wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur interessiert sein:


"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag, Berlin)

Wertvolle Linkseiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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