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  Die astrologische Prognose - Methodenübersicht

Das Geburtshoroskop (Radix) präsentiert eine Momentaufnahme des Himmels im Augenblick der Geburt. Die Erde - und damit Planeten und alle übrigen Faktoren - setzt jedoch unberührt davon die Bewegung um ihre eigene Achse sowie die Bewegung entlang ihrer ellipsoiden Umlaufbahn um die Sonne fort, was permanent neue Konstellationen und Aspekte am astrologischen Himmel erzeugt. Nun hat die traditionelle Astrologie (Sterndeutung) den Stand der Gestirne quasi als Indikator verwendet für kommende Ereignisse, etwa für Kriege, Naturkatastrophen, persönliche Glücksszenarien (z. B. die Vorhersage von Lottogewinnen) usw.

Nicht wenige Astrologen scheuten sich nicht, das Ableben von Ratsuchenden aus dem Stand der Gestirne vorherzusagen.
Diesem Missstand abzuhelfen ist man darangegangen, astrologische Qualitätsstandards einzuführen und das Bekenntnis zu diesen Standards zu zertifizieren. Wer seine Beratertätigkeit qualitativ "eichen" will, ist im
Deutschen Astrologenverband gut aufgehoben.

Astrologische Prognosen werden nach wie vor gestellt. Der erfahrene Berater unserer Zeit vermeidet dabei bewusst die Vorhersage konkreter Ereignisse, weil es in jeder esoterischen Beratertätigkeit keine Alternative zum freien Willen gibt. Der Berater würde sich abschaffen, wenn dem Ratsuchenden die Chance zur Annahme von Rat und in der Folge die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung benommen würden. Wenn alles vorherbestimmt ist, was kann ich dann noch ändern? Fatalismus hat in jeglicher Beratertätigkeit keinen Platz!

Die Astrologie neuzeitlicher Prägung verwendet als Berechnungsgrundlage eigentlich immer noch dieselben Methoden. Ein kurzer Überblick mag genügen.

Transite
 


Beispiel für Transitliste


 

Der Stand der Planeten, wie er sich in einem bestimmten Augenblick am Himmel darstellt, kann für jeden beliebigen Zeitpunkt nach der Geburt in Transit-Tabellen (Ephemeriden) festgehalten werden. Die Transitplaneten bilden Aspekte zum Geburtshoroskop. Transite persönlicher (schneller) Planeten (bes. Mond) sind kaum spürbar, sie werden - wenn überhaupt - nur in Tageshoroskopen Berücksichtigung finden. Die Transite der äußeren Planeten können jedoch, wenn sie empfindliche Punkte im Geburtshoroskop berühren, deutliche Spuren hinterlassen.

Die Positionen der laufenden Planeten verführen allzu leicht zur vorschnellen Interpretation. Man beachte: Was nicht im Radix thematisiert wird, wird auch durch einen Transit keine wesentliche Bedeutung erlangen.
Zu beachten sind Transite, wenn sie durch Progressionen und Direktionen Bestätigung finden, noch dazu, wenn sie in rückläufiger Bewegung dreimal eine empfindliche Radixposition durchlaufen.

Direktionen und Progressionen


Direktionen und Progressionen sind Projektionen der Zeit unmittelbar nach der Geburt auf das ganze spätere Leben. Auf der Grundlage eines so genannten Direktionsschlüssels werden die Faktoren im Geburtshoroskop vorgeschoben und das Ergebnis wird zum Geburtshoroskop in Beziehung gesetzt.

Sonnenbogen-Direktionen

Nach der Formel 1 Tag = 1 Jahr wird der Tag bestimmt, der dem zu untersuchenden Lebensjahr entspricht. Für diesen Tag wird der Sonnenstand ermittelt. Die Differenz zwischen Geburts-Sonne und vorgeschobener Sonne bildet dann den Schlüssel, nach dem alle anderen Planeten dirigiert werden.

Primär-Direktionen
 


Beispiel für
Direktionen

Bei dieser Methode wird als Direktionsschlüssel 1° im Tierkreis des Geburtshoroskops mit einem Lebensjahr gleichgesetzt. Man positioniert also beispielsweise alle Elemente des Geburtshoroskops (Planeten und Achsen) um 20° nach vorn, wenn man das 20. Lebensjahr betrachten will. Das so gewonnene neue Horoskop kann dann wiederum zum Geburtshoroskop in Beziehung gesetzt werden.

Hier finden wir Aussagen zu den äußerlich erkennbaren Veränderungen im Leben eines Menschen, die Interessensgebiete, der Bezug der Umwelt gegenüber, dem Partner, dem irdischen Ziel.

Progressionen


(Sekundär-Direktionen)


Beispiel für
Progressionen

Hier wird der 20. Tag nach der Geburt auf das 20. Lebensjahr projiziert. Bei dieser Prognosemethode wandern alle Planeten mit ihrer eigenen Geschwindigkeit weiter. Bei den langsam laufenden äußeren Planeten ergeben sich kaum Abweichungen gegenüber dem Geburtshoroskop, so dass vor allem die progressiven Aspekte der inneren, persönlichen Planeten berücksichtigt werden.

Mit dieser Technik kommt man zu Aussagen über die innere Wandlung und den inneren, persönlichen Entwicklungsprozess.

Tertiär-Direktionen

Bei dieser Methode erzeugen die Bewegungen des Mondes den Schlüssel, nach dem die anderen Horoskopfaktoren dirigiert werden, ähnlich der Bewegung der Sonne bei der Sonnenbogen-Direktion.

Solar

Das Solarhoroskop (auch Solar, Jahreshoroskop oder Jahresvorschau) beschreibt die Spanne von einem bis zum nächsten Geburtstag. Es wird jedes Jahr neu für den Augenblick berechnet, in dem die Sonne wieder exakt den Punkt im Horoskopkreis berührt, auf dem sie bei der Geburt des betreffenden Menschen gestanden hat. Da der Kalender nicht ganz genau mit dem Lauf der Sonne übereinstimmt, wird dieser Punkt manchmal kurz vor oder kurz nach dem Geburtstag erreicht, er befindet sich aber zeitlich immer in dessen unmittelbarer Nähe.
Das Solar kann zum Geburtshoroskop in Beziehung gesetzt werden, um Aufschluss über aktuelle Entwicklungen und deren langfristige Hintergründe im Leben des betreffenden Menschen zu gewinnen.
Der Streit darüber, auf welchen Ort das Solar berechnet werden soll, auf den Geburtsort oder den gegenwärtigen Aufenthaltsort, ist bis heute nicht beendet.

 

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