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Magie • Gedankenstille 8 • Übung 10 und 11

Magie > Gedankenstille > Übungen 10 und 11

Übung 10 - Entwicklung der höheren Körper

 

Folgende Übung soll in bewusster Systematik die Entwicklung der Körper - auch der höheren - fördern.

 

  1. Wir arbeiten uns von außen nach innen, beginnen also mit dem irdischen Körper. Wir konzentrieren uns auf das Wort "Vollendung", richten die Aufmerksamkeit aber nacheinander auf die verschiedenen Körper.

  2. Wir gehen mit dem Vorsatz in die Gedankenstille, den zu vervollkommnenden Körper durch die wirksamen Kräfte aller schädlichen, störenden Einflüsse zu entledigen, ihn gesund zu machen, ihn und seine Organe zu entwickeln, zu kräftigen, zu emanzipieren (verselbständigen), den ganzen Organismus aber mit Harmonie zu erfüllen, zu verfeinern, zu "ätherisieren".

  3. Unsere Körper sollen fähig sein, niedere Regungen und Kräfte abzustoßen, sie fernzuhalten, hohe und segensreiche Kräfte anzuziehen. Sie sollen fähig sein, Liebe und Hilfe auf alle Wesen auszustrahlen, mit dem All in Verbindung zu treten, die Trennung vom Paradies aufzuheben (die Scheidung des Geistes in Licht und Finsternis) und die Einheit mit dem "allumfassenden Geist" wiederherzustellen.

  4. Die Übungsdauer bestimmt der Übende selbst. Er beobachte sich und die Veränderungen in seinem Leben und seinem Umfeld im Laufe der nächsten Monate aufmerksam.

Übung 11 - Der "atmende Stein"

 

Das Wesen der Gedankenstille ist absolute Neutralität, Leere, bewusste Stille, Vakuum. Die in den vorangegangenen Übungen geforderten Autosuggestionen vor der Stille sind jedoch bereits Eintrübungen und  - wenn man so will -  auch Störungen der endgültigen Stille. Unser Endziel ist es jedoch, menschliche Planung einmal auszuschalten, die Wünsche zum Schweigen zu bringen, alles Streben abzustellen.

Die nachfolgende Übung soll uns in den "ruhenden" Teil der Stille einführen.

 

  1. Zu Beginn der Übung, beim Eintreten des ersten Augenblicks der Stille lassen wir uns - geistig und körperlich - fallen. Wir stürzen in eine dunkle, bodenlose Tiefe, vor der wir zunächst erschrecken. Ohne uns beirren zu lassen, stürzen wir weiter. Wenn wir den anfänglichen Widerstand gegen das Sturzgefühl aufgeben, wird das Fallen zu einem angenehmen Schweben.
    Dieser charakteristische Zustand ist die "echte" Stille, das letzte Ziel unser Bemühungen.

  2. Diesen Zustand werden wir nicht lange aufrecht erhalten können, er ist anfangs zu schwierig und anstrengend. Bei wiederholtem Üben gelingt er jedoch immer besser. Wir geben unsere Entspannungslage in diesem Falle nicht auf, versuchen aber auch nicht, in den Status der Gedankenstille (Vakuum) zu wechseln.

  3. Auf diese Weise ist ein weiterer Zustand erreichbar: Wir versinken nicht wieder in die Stille, sondern verbleiben im Gefühl des vom Irdischen Gelöstseins, in einer Art wachen Apathie des Geistes. Auf keinen Fall darf uns irgend etwas stören.

  4. In dieser Haltung befällt uns das sonderbare Gefühl, dass unser Körper langsam abstirbt, er liegt da "wie ein Stein". Wir verspüren weder Herz- noch Atemtätigkeit. Der ganze Körper, mit Ausnahme des Kopfes, scheint unempfindlich geworden zu sein.

  5. Die meisten Übenden versuchen nun, diesen Zustand gewaltsam zu beenden. Sie berauben sich dadurch nicht nur eines danach schwer wieder zu erlangenden Erlebnisses, sondern auch einer einzigartigen Kraftquelle: Der "atmende Stein" hat nämlich die Eigenschaft, uns mehr als irgendein anderer Zustand die Überzeugung zu vermitteln, dass er - also unser Organismus - einem Kraftstrom angeschlossen ist und von diesem Strom durchflutet wird.
    Die Starre des Körpers erleichtert uns das Verständnis für einen Prozess: die Kraftströme des Universums durchfluten unsere Körper. Unsere eigenen Kraftströme vermischen sich mit den Strömen des Universums, erfüllen uns mit nie empfundener Harmonie.

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