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Magie • Stein der Weisen 6 • Vom Magier zum Mystiker 2

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Vom Magier zum Mystiker - Samadhi

 

Der direkte Weg

 

Samadhi ist der geistige Zustand, der "hinter" der Stille beginnt. Dieser höchste geistige Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass wir uns als Individuum nicht mehr wahrnehmen, wir wissen nichts mehr von uns. Wir "baden in einem Lichtmeer" und genießen einen Zustand uneingeschränkter Glückseligkeit. Wir erkennen die höchste Gesetzmäßigkeit des Universums, begreifen die unaussprechliche All-Liebe, die den Kosmos beseelt.

 

In Samadhi ist der Geist völlig frei, denn er ist zum Ursprung zurückgekehrt. Das Erlebnis von Samadhi ist von unbeschreiblicher Wirkung auf den gesamten Organismus, ja es bestimmt unser weiteres Schicksal.

 

  1. In harmonischer, gelöster Grundstimmung legen wir uns hin, nachdem wir vorher dafür gesorgt haben, dass wir innerhalb der kommenden zwei Stunden nicht gestört werden. Vorsorglich stellen wir den Wecker auf diese Zeit ein.

  2. Einleitende Entspannung und Versenkung beherrschen wir durch das vorangegangene Training. Wir "fallen" also in den Zustand der Stille und darüber hinaus in den Status absoluter Wahrnehmungs- und Gedankenlosigkeit.

  3. Sollte der Übergang nicht gelingen, müssen wir erst wieder an den Bedingungen arbeiten, d. h., über die Zwischenstationen Imagination und Kontemplation in die Stille gelangen. Siehe unten: Schrittweiser Übergang.

  4. Wir behalten diesen Zustand bei - ohne Verkrampfung, ohne Erstarrung - und werden irgendwann am Ziel sein. Der eine früher, der andere später.

  5. Sowohl die Leuchtkraft von Samadhi als auch das Bewusstsein des materiellen Körpers müssen von allen Körpern erlebt werden. Nur dann ist es möglich, das Erlebnis des Samadhi dem aktuellen Dasein Nutzen zu bringen. Das irdische Bewusstsein muss also mit dem Samadhi-Bewusstsein "zusammengebracht" werden.

  6. Dies ist möglich, indem wir versuchen, während des Samadhi-Zustandes nach dem irdischen Bewusstsein zu suchen und zwar in Form einer vorausgegangenen Autosuggestion.

  7. Nun ist die Verbindung hergestellt. Samadhi und irdisches Bewusstsein können miteinander "leben", die Kette der Reinkarnationen kann durchbrochen werden.

Der schrittweise Übergang

 

Weniger entwickelte Fortgeschrittene werden Samadhi nicht über den direkten Weg erreichen. Ihnen werden nachfolgende Exerzitien empfohlen, die schrittweise dem erstrebten Ziel näher bringen.

 

  1. Die Vorbedingungen - Gelassenheit, Ungestörtheit, Zeitkontrolle, Gedankenstille usw. - sind die gleichen. Möglicherweise schalten wir Zwischenstufen ein unter Assistenz von Konzentration, Imagination, Meditation, Kontemplation in langsamer Steigerung durch mehrere Übungseinheiten hintereinander. Aber nicht alle Stationen an einem Tag, weniger ist hier mehr!

  2. Dann aber werden wir den Zustand der Stille erreichen und festhalten. Jawohl, festhalten, denn darum geht es in unserem Bemühen!
    Wir werden den Übergang von der Stille zu Samadhi erkennen. Die Stille wird beherrscht von Dunkelheit, hin und wieder Schemen und schwache Laute. In Samadhi aber ist Licht, Licht, das mit menschlichen Worten nicht beschrieben werden kann.

  3. Wir verharren in der Stille, bis der meist abrupte Übergang erfolgt. Gleichzeitig stellen wir uns ein Licht in der Brustmitte vor, das allmählich anwächst und schließlich unseren ganzen Körper ausfüllt. Schließlich muss das Licht den ganzen Raum, ja den ganzen Kosmos ausfüllen.

  4. Nicht selten bemerken wir, dass uns an einem Punkt des Handlungsablaufs eine Hemmschwelle am Weiterkommen hindert. Die Natur dieser Hemmung muss zuerst identifiziert, dann überwunden werden.

Kundalini

 

Die Kundalini-Kraft schlummert im Kreuzbein-Chakra (auch Wurzel-Chakra; siehe Chakren!) und wurde durch Stilleübungen geweckt und emporgetragen. Durch Samadhi wird Kundalini bis zum Scheitel-Chakra geführt und wird dort mit den verwandten kosmischen Kräften eins.

Die Wiederholung der Samadhi-Exerzitien über eine längere Zeit bahnt die Fähigkeit an, Kundalini eine bestimmte Zeit ins Scheitel-Chakra zu leiten und dort festzuhalten. Damit ist der entscheidende Schritt getan.

Wir betonen ausdrücklich, dass während der Samadhi-Exerzitien mindestens ein Monat vorher konsequente erotische Enthaltsamkeit erforderlich ist. Ist Samadhi erreicht, erledigt sich Sexualität um der reinen Triebbefriedigung willen von selbst.

 

Sollte die Erzeugung und Verstärkung des Lichts im Innern des Körpers sowie die Ausdehnung der Stille auf die notwendige Dauer noch nicht möglich sein, empfehlen wir folgende unterstützende Übung:

 

  • Wir studieren noch einmal die Übungsreihe "Tet-Stellung" im Kapitel "Magie und Astrologie".

  • Wir haben in der letzten Übungsphase bis viermal "Tetaaaah" ausgeatmet und damit den aus dem Kundalini-Zentrum aufsteigenden Wärmestrom bis zum Hals-Chakra herausgeführt.

  • Nun gehen wir einen Schritt weiter: An Stelle von "Tetaaaah" atmen wir jetzt mit "Sssssst" aus, so scharf und langanhaltend wie möglich. Die Übung wird so lange durchgeführt, bis deutlich eine Erwärmung des Rückgratendes (Kreuzbein) und beim Ausatmen durch "Sssssst" ein Emporsteigen der Wärme festgestellt wird, das bis zu der Stelle der Wirbelsäule zugelassen wird, die dem Hals-Chakra gegenüberliegt.

  • Erst wenn diese Übung einwandfrei gelingt, leiten wir die Schlangenkraft in der Vorstellung durch den Rückenmarkkanal in den Kopf bis unterhalb des Scheitels.

  • Nach einigen Wochen der Tet-Übung (letzte Phase) versuchen wir erneut, über die Stille Samadhi zu erreichen.

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