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Magie • Sieben Welten und ihre Kräfte 3

Magie > Die 7 Welten und ihre Kräfte > Die Entwicklung der 7 Kräfte

Die Entwicklung der sieben Kräfte

 

Wenn der materiell-physische Körper die siebente Daseinsform ist, die der irdischen Ebene entspricht, wenn der materielle Leib also die sechste Verhüllung der ersten Urkraft darstellt, dann verstehen wir, dass die den verschiedenen Verhüllungen entsprechenden Kräfte ausgeschaltet sind und nur dann wirksam werden können, wenn die verhüllenden Schichten entfernt werden. Um zum Kern vorstoßen zu können, müssen die Hüllen abgetragen werden.

 

Zur Erinnerung noch einmal die Kräfte und ihre Körper:

Körper

Stoff/Kraft

Wirkungen

materieller Körper

Materie/irdischer Wille

irdisch-materielle Tatsachen

Odkörper

Od/magische Konzentration

Mittler zwischen Ursache und Tatsache

astraler (Empfindungs-)Körper

astraler Stoff/Imagination

Emotionen

Seelenkörper

psychischer Stoff/Meditation

Ideen

menschl.-geistiger Körper

niederer Mentalstoff/Kontemplation

Gesetze

kosmisch-geistiger Körper

höherer Mentalstoff/Gedankenstille

Prinzipien

Urlichtkörper

Urkraft/Samadhi

reine schöpferische Kraft

 

Durch unermüdliches Training wird aus dem irdischen Willen der kosmische Wille, der zur magischen Konzentration befähigt, indem die Ansprüche und Forderungen des irdischen Körpers beherrscht und willentlich gesteuert werden.
In der magischen Konzentration aber erst entwickelt sich die Vorstellungskraft, die plastisch genug ist um magische Phänomene hervorzurufen.
Die entwickelte Imagination schließlich, die komplette Szenarien kreieren kann, ist die Meditationskraft, aus der sich Kontemplation und Gedankenstille entwickeln.
Unser Ziel muss Samadhi bedeuten, die Gotteserkenntnis - Einssein mit Gott, Nicht-mehr-getrennt-sein-von-Gott - ein Zustand absoluten, nicht beschreibbaren Bewusstseins. Dem Druck dieser Bewusstseinserweiterung würden wir nicht standhalten, wenn wir uns nicht nach und nach in einer langen Kette von Entwicklungsstufen - mit Verlaub - "akklimatisieren" würden.

Den gesamten Entwicklungsprozess der wirkenden Kräfte können wir in einer Übungskette durcharbeiten. Dabei geht es um die Entwicklung der magischen "Techniken" bzw. Bewusstseinszustände, die in den vorangegangenen Kapiteln erschöpfend behandelt wurden. Wer also unseren Lehrgang von Anfang an bis hierher durchgehalten hat, derjenige weiß sehr wohl, was in der folgenden Kurzbeschreibung gemeint ist. Der Ungeduldige, Neugierige, der Seiteneinsteiger der Magie wird durch Links auf die ausführlichen Lehrgänge verwiesen.

 

1. Stählung des irdisch-materiellen Willens

  1. völlige Beherrschung der sexuellen Kraft für eine bestimmte Zeit nach freiem Willen

  2. Schweigen zu bestimmten Stunden des Tages, später zur vorbestimmten Zeit; längeres Schweigen  während einer Wanderung oder eines Spazierganges

  3. Atemkontrolle (auf diesem Web mehrfach beschrieben)

  4. Augenübungen (siehe Kapitel 6: Hellsehen)

  5. Stromkreisübung

Nicht ratsam ist das stundenlange Training mehrerer Übungsschwerpunkte. Effektiver - freilich zeitintensiver - ist, sich der Reihe nach die einzelnen Übungsteile vorzunehmen und sie nacheinander, konsequent bis zur Beherrschung immer und immer wieder mit linear fortschreitendem Übungserfolg abzuarbeiten.

2. Magische Konzentration

Wir überprüfen zunächst, ob wir der Fähigkeit zum kosmischen Willen mächtig sind, indem wir die Fähigkeit zur magischen Konzentration überprüfen. Wem es gelingt, anfangs 2 - 3 Minuten, später länger, ein vor sich platziertes Objekt ununterbrochen zu betrachten, ohne mit den Gedanken abzuschweifen, ohne von der Umgebung Kenntnis zu nehmen, ohne auf Körperempfindungen zu achten, ohne ein Körperglied zu bewegen (auch nicht Auge und Lid), der verfügt über die notwendigen Voraussetzungen zur Erlangung des kosmischen Willens und die Kraft zur magischen Konzentration, die sich u. a. darin äußert, dass Betrachter und Objekt miteinander verschmelzen.

3. Imagination

Imagination ist nichts anderes als magische Konzentration, die "Bild" geworden ist, Bild aus dem eigenen Bewusstseinsinhalt und nicht Reproduktion einer realen Vorlage. Dei Vorstellung muss also erst geschaffen, dann intensiviert, plastiziert und vitalisiert werden.
Zu Beginn mag ein realer Gegenstand als Vorlage dienen (auch eine Zeichnung oder eine geometrische Figur). Wir betrachten sie einige Minuten und bilden sie bei geschlossenen Augen nach. Später verzichten wir auf eine Vorlage und schaffen das Imaginationsobjekt völlig neu, intensivieren es, plastizieren und vitalisieren es.
In weiterem Übungsfortschritt wechseln wir das Objekt und verfahren wie oben.
Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, verfügen wir über die Fähigkeit der Imagination als unentbehrliche Voraussetzung zur Erreichung der nächsten Stufe.

4. Meditation

Wir verfahren ähnlich wie unter 3), beschaffen uns eine Vorlage (Statue, Bild, Pentagramm, Hexagramm usw.), betrachten sie ohne Unterbrechung 8 bis 10 Minuten lang und bilden diese Vorlage mit geschlossenen Augen imaginativ nach.
Gelang uns dies nach einigen Wochen, betrachten wir selbst geschaffene Vorstellungsobjekte und versenken uns in diese. Der Übungserfolg gilt als gesichert, wenn uns diese Vorstellung störungsfrei, d. h. ohne Abschweifung der Gedanken gelungen ist.

5. Kontemplation

Die höhere Form der Meditation verzichtet von vorneherein auf Vorlagen und arbeitet ausschließlich mit spirituellen Leitideen, Empfindungen, humanitären Prinzipien. So können wir z. B. stundenlang über eine erstrebenswerte menschliche Eigenschaft wie Nächstenliebe meditieren. Dankbar ist die Meditation über ein definiertes hohes magisches Ziel, das uns durchdringen soll, was den Übungserfolg näher rücken lässt. Die Kontemplation verzichtet auf materielle Manifestation.

6. Gedankenstille

Wir sollten nun in der Lage sein, absolute Gedankenstille zu erzeugen, die auf jede Vorlage, jeden Gedanken, jede Empfindung verzichtet. In uns ist nur noch Leere. Der in der magischen Konzentration 2) geweckte kosmische Wille arbeitet in diesem "Vakuum" ungestört, ungehemmt und kann magische Ziele erreichen, die ein Mensch unserer Tage nicht für möglich halten würde.
Dieses hohe magische Ziel, diese absolut erstrebenswerte Fähigkeit der Erzeugung absoluter Gedankenstille ist durch nichts zu ersetzen. Ähnliche Erfolge können nur noch durch die Technik der
Autohypnose erlangt werden.

Der Weg ist nun frei, der Zugang zur Urkraft (Gottesbewusstsein, Samadhi) kann erarbeitet werden.

Wertvolle Linkseiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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