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Magie • Magische Phänomene 4 • Mantram, Ekstase, Samadhi

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Mantram, Ekstase, Samadhi

 

Mantren sind "heilige Worte" und dürfen im Gegensatz zu den Worten, die der Monotonie dienen, niemals unbewusst-gleichgültig ausgesprochen werden, sondern bewusst im Sinne des gesprochenen Wortes oder Satzes unter Beteiligung aller Gefühle und Emotionen, derart, dass sie der gesamte Organismus in allen Teilen aufnimmt und verarbeitet.

 

Mantren werden im Körper belebt. Dadurch ist es möglich, jedes Wunschziel durch Worte oder Sätze im Körper zu beleben. Wir warnen ausdrücklich und wiederholt vor Zielsetzungen aus niederen Motiven heraus.

Ein Mantram kann auch spezifische Kräfte in uns wecken, zusätzliche Fähigkeiten erzeugen, Fehler und Schwächen tilgen, Hilfe bringen, wo sie benötigt wird oder erforderlichen Rat verschaffen.

Das Beleben eines Mantrams kann Monate oder Jahre in Anspruch nehmen. Die lang dauernde Übungsreihe erfordert Geduld und Langmut und wird vorzugsweise im Zusammenhang mit einem aufgestellten Lebensplan ins Auge gefasst. Wir dürfen dabei keinen Übungstag aussetzen.

 

Mantram-Übung

 

Als Übungsmantram wählen wir "Friede allen Wesen", denn unser Wunschziel entspricht den Erfordernissen dieser Zeit ganz besonders.

  1. Zu Beginn sprechen wir das Mantram in die Füße. Wir bemühen uns um ein Gefühl der Abgezogenheit von dieser Welt und erfühlen den vollen Sinngehalt des Wortes. Der Friede muss in uns förmlich entstehen und in alle Welt strahlen, aber zuvor muss er in uns, von den Füßen beginnend, erzeugt werden.

  2. Nach einigen Tagen nehmen wir die Knöchel dazu und beleben auch hier das Mantram, ohne zu vergessen, die Füße mitschwingen zu lassen. Nach und nach wird jeder Körperteil - mit Ausnahme des Kopfes - dazu genommen. Der ganze Körper schwingt mit dem Mantram "Friede allen Wesen".

  3. Haben wir nach einigen Monaten den ganzen Körper belebt, beginnen wir mit der Haut eine neue Übungsreihe, ebenfalls in Etappen vorwärts schreitend. Nach und nach fügen wir alle Organe hinzu, die Blutgefäße, Nerven, Knochen, Sehnen, Muskeln, das Herz (Brustmitte).

  4. Nach dem materiellen Körper beleben wir erneut die beiden Nervensysteme, wobei wir uns besonders auf Rückenmark und Sonnengeflecht (Solarplexus) konzentrieren.

  5. Dann gehen wir zu den uns bekannten Chakren über, um danach den Od-Körper und den Astralleib (Empfindungskörper) zu beleben. Zum Schluss fassen wir alle Teile des irdischen Körpers und der Seele zusammen und lassen sie schwingen in der Zielvorstellung "Friede allen Wesen".

  6. Zunächst üben wir nur abends, vor dem Einschlafen, wenn möglich eine Stunde lang. Nach einigen Wochen nehmen wir wenigstens eine halbe Morgenstunde hinzu. Später dehnen wir die Übungen aus auf die Mittagsstunde, ersatzweise nachmittags. Bei jedem Spaziergang, bei Wanderungen, bei Erholungspausen kann das Mantram belebt werden. Bei jeder Alltagstätigkeit lassen wir das Mantram als Unterakkord mitschwingen. Je ununterbrochener das Wort in uns klingt, desto schneller erfolgt eine Wirkung.

  7. Einsamkeit, Fasten, Läuterung, Reinheit, Ausstrahlen von Liebe und Güte fördern die Übung bedeutend. Erst wenn jede Zelle des Gesamtorganismus von Körper, Geist und Seele von der Schwingung des Mantrams erfasst wurde, werden höhere Kräfte mobilisiert, die für die Erfüllung Sorge tragen.

Mantram Exerzitien können leicht zu einem ekstatischem Zustand führen. Ekstase wird hier verstanden als Befreiung des Geistes vom Körper. In der Ekstase verbindet sich der befreite Geist mit der geistigen Ebene, der er sich angleicht, die er sich ersehnt.

 

Greift die Ekstase spontan nach höheren Kraftquellen, um sie sich zu erschließen, so nähert sich der Strebende im Samadhi der höchsten Entwicklungsstufe. Im Samadhi muss die Seele den höchsten geistigen Ebenen entsprechen, will sie nicht zerbrechen. Erst im Samadhi hat der Geist die völlige Freiheit gefunden, ist Herrscher über alle Kräfte. Diese letzte und höchste Stufe magischer Entwicklung wird in Kapitel 12 behandelt.

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