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Magie • Imagination 6 • Imagination aller Sinneseindrücke

Magie > Imagination > Übungsgruppe 5 (Imagination aller Sinneseindrücke)

Folgende Übungen verfolgen den Zweck, mit der forcierten Aktivierung des jeweiligen Sinnesorgans (Auge, Gehör, Tastsinn, Geschmack, Geruch) die korrespondierenden Übersinne zu wecken und zu entwickeln. Wir denken bei diesen Übungen stets daran, dass zwischen den inneren und äußeren Sinnen des Menschen eine Wechselwirkung besteht.

 

Zur Erinnerung:
Die magische Erzeugung materieller Dinge (scheinbar aus dem Nichts heraus) hängt ab von der lebendigen Vorstellung. Und da kein Ding auf Erden nur von den Augen wahrgenommen wird, sondern gleichermaßen auch durch Gehör, Gefühl, usw. wahrnehmbar ist, müssen auch alle Sinne entwickelt werden, um durch ihre schöpferische Produktivität an der Erschaffung vorgestellter Dinge (Materialisation) teilzuhaben.
Je mehr Sinne an der Umsetzung irdischer Kraft in magische Od-Kraft beteiligt sind, umso gründlicher und schneller erfolgt die Materialisation der Imaginationen.

 

1. Visuelle Imagination

 

a) Positive visuelle Imagination

Wir visualisieren einen einfachen Gegenstand - ohne Vorlage! In unserem Beispiel verwenden wir ein Dreieck mit der Spitze nach oben.
In bequemer Lage, Sitzhaltung oder Stellung und in entspanntem Zustand ohne Erwartung einer Störung verwenden wir die Autosuggestion: "Ich sehe ein Dreieck."
Sollte sich nach einigen Versuchen kein Erfolg einstellen, wird man zunächst einen höheren Bewusstseinszustand anstreben, notfalls bis zur
"Gedankenstille" vordringen, um das Dreieck zu erzeugen.
Wenn wir einwandfrei - und sei es nur für einen flüchtigen Augenblick - das Dreieck mit dem materiellen Auge wahrgenommen haben, ist das Übungsziel erreicht.

b) Negative visuelle Imagination

Diese Übung ist das exakte Gegenteil der vorhergehenden: Wir werden einen Gegenstand, den unsere leiblichen Augen sehen, nicht mehr wahrnehmen.
Zu diesem Zweck malen wir mit schwarzer Farbe einen Punkt (1 cm Durchmesser) auf weißer Unterlage (ca. 10 X 10 cm) und hängen diese Vorlage in einem Abstand von etwa 1,20 bis 1,50 m vor uns an die Wand.
Suggestion: "Ich sehe den Punkt nicht mehr!" Die Suggestion wird einem Mantram ähnlich unaufhörlich, monoton, bis zum Erfolg geflüstert, gehaucht oder gedacht.
Wir starren den Punkt ohne Bewegung von Auge und Lid unentwegt an, bis unser Ziel erreicht ist und sei es auch nur für einen kurzen Augenblick.

2. Imagination des Gehörs

 

a) Positive akustische Imagination

Wir stellen uns vor, auf einer Wiese zu liegen, ein Dorf liegt in der Nähe. In Kürze wird der Kirchgang beginnen, werden die Glocken einsetzen zu läuten.
Plötzlich ertönt der machtvolle Ton einer - oder je nach Geschmack mehrer - Glocken. Ist uns diese Vorstellung gelungen und können wir - wenn auch nur für einen Augenblick - tatsächlich den Ton einer Glocke vernehmen, ist das Übungsziel erreicht.

b) Negative akustische Suggestion

Genauso, wie wir den Ton einer Glocke - oder eines anderen akustischen Phänomens - zu erzeugen in der Lage sind, können wir den tatsächlich hörbaren Ton ausschalten, nicht mehr wahrnehmen.

3. Imagination des Gefühls

 

a) Positive Gefühls-Imagination

Wir wählen die Vorstellung, in einer unserer Fingerspitzen oder in einem Fuß einen kurzen, aber spürbaren Schmerz wahrzunehmen. Wir unterstützen die Vorstellung durch die Suggestion: "Mein Zeigefinger schmerzt ..."

b) Negative Gefühls-Imagination

Wer an Schmerzen leidet - und irgendwann ist dies bei jedem von uns der Fall - bemühe sich, diese Gelegenheit zu nutzen, um den Schmerz durch die Kraft geistiger Vorstellung und Suggestion auszulöschen.

4. Imagination des Geschmacks

 

a) Positive Geschmacks-Imagination

Der Übende konzentriere sich auf einen Geschmack, der ausgeprägt ist und am besten als angenehm empfunden wird. Wir realisieren den Geschmack an mehreren Übungsabenden hintereinander, bis der Eindruck jederzeit wiederholt werden kann. Mit Unterstützung einer Suggestion: "Ich schmecke ..." wird das Übungsziel alsbald erreicht sein.

b) Negative Geschmacks-Imagination

Wir nehmen von oben erwähntem Geschmacksträger (Lebensmittel, Getränk ...) eine Probe auf die Zunge und suggerieren: "Ich schmecke nichts ..." Auch diese Übung wird an mehreren Tagen hintereinander wiederholt.

5. Imagination des Geruchs

 

a) Positive Geruchs-Imagination

Wir geben uns dem Duft blühender Nelken- ,Rosen- oder Pfingstrosengärten hin und unterstützen diese Wahrnehmung durch Suggestion: "Ich rieche ..."

b) Negative Geruchs-Imagination

Wir umgeben uns zunächst mit einer realen Duftquelle, die von unserem Geruchssinn deutlich wahrgenommen wird. Durch Vorstellung und Suggestion befreien wir uns vom Eindruck des Duftes: "Ich rieche nichts ..."

Die vorstehenden Imaginations-Einheiten sind wichtiger, als man zunächst glauben möchte. Von der einmal erworbenen Basis aus sind die Entwicklungsmöglichkeiten nahezu unbeschränkt. Wer Od- und Vorstellungskraft - und die äußeren und inneren Sinne - stärker schulen will, wiederhole den Übungsplan mit anderen Emissionsträgern.
Das Ziel der Trainingseinheiten ist erreicht, wenn innerhalb kürzester Frist beliebige Sinneswahrnehmungen erzeugt oder gelöscht werden können.

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